Glamping - Ein Abenteurer mit dem Auto unterwegs.
Der Überblick: Überleben gegen Luxus
Irgendwann fragt man sich: Warum eigentlich?
Vor dieser Tour hab ich mir zum ersten Mal ernsthaft Gedanken gemacht:
Warum tue ich mir das eigentlich an?
Die offensichtliche Alternative? Fliegen.
Aber auch das ist kein Zuckerschlecken:
- Fahrt zum Flughafen.
- Teure Langzeitparkplätze.
- Keine Direktflüge - das bedeutet endloses Warten am Flughafen.
- Ich brauche jemanden, der mich am anderen Ende abholt.
Ich habe diesen Tanz schon viel zu oft gemacht. Die Freude am Reisen? Längst vorbei.
Ehrlich gesagt, hatte ich keine Lust dazu.
Der Geistesblitz
Als ich für diese Reise packte, ging ich in den Motorradschuppen.
Da war es. Sie lag direkt auf dem Boden. Meine Campingtasche. Voll gepackt, bereit, sofort loszufahren.
Wie ein Schlag in den Nacken.
Auf meinen Motorradtouren zelte ich ständig. Warum nicht auch jetzt?
Die Idee des Glamping - meine Version von Glamping - wurde geboren.
Der neue Plan
Dieses Mal bin ich zwei Tage früher losgefahren. Ohne Druck, ohne Fristen, ohne Kilometerfresserei um des Zeitplans willen.
- 150 km Umweg, um Freunde zu besuchen? Kein Problem!
- Gemütliche Fahrt nach Norden? Perfekt!
- Campingausrüstung im Kofferraum? Auf jeden Fall.
Ich habe einfach die gleiche Herangehensweise wie beim Motorrad Reisen angewandt: mach die Reise zum Teil der Reise.
Camping, so wie ich es mag
Was für ein Vergnügen war das.
- Schlafen im Zelt. Manchmal sogar im Auto.
- Richtiges Essen auf meinem Campingkocher zu kochen.
- Frischen Kaffee brühen, wann und wo immer ich will.
- Lokale Lebensmittel unterwegs kaufen, gut essen und dabei noch Geld sparen.
Es fühlte sich gut an. Einfach. Natürlich. Und viel angenehmer als die übliche Plackerei.
Warum bin ich da nicht früher drauf gekommen?
Ehrlich gesagt, weiß ich nicht, warum ich so lange gebraucht habe, um das herauszufinden.
Wenn du die Zeit hast, sollte das Reisen so sein. Die Straße wird wieder zu einem Abenteuer.
Und auf dem Rückweg? Nun, ein kleines Abenteuer wartet immer hinter der nächsten Ecke.
Mal sehen, wie ich mich fühle, wenn die Reise vorbei ist.
Ich sitze hier in Liverpool, tippe vor mich hin und genieße meine Erinnerungen an die letzten Tage.
Kochen und Schlafen im Zelt. Das Gesicht beim Anhalten auf der Autobahnraststätte, als ich meinen Kocher herausholte, der Geruch von heißem, frischem Kaffee.
Ein tolles Erlebniss
Camping, wenn ein Abenteuerritt durch den Autotransporter geht. Ja, ich liebe es!