Motorrad Glamping Roadtrip

Glamping - Ein Abenteurer mit dem Auto unterwegs.

Der Überblick: Überleben gegen Luxus

Aber dieses Mal hab ich beschlossen, den Kreislauf zu durchbrechen. Ich brauchte eine Rast. Eine richtige. Was uns zurück zu diesem furchterregenden Wort bringt: Glamping.
Guck mal, wir wissen alle, was Camping Echtes Campen eben. Das ist, was Abenteuerradler machen. Du schlägst ein winziges, schlammverspritztes Zelt im strömenden Regen auf, pumpst eine Matratze auf, die um Mitternacht die Luft verliert, und kochst Wasser auf einem wackeligen kleinen Gaskocher. Es ist rau, es ist erschöpfend und es geht ums Überleben. Du liebst es, aber du bezahlst dafür mit einem steifen Rücken.
Glamping, hingegen ist “glamouröses Camping”.”
Puristen nennen es einen Cheat-Code. Es nimmt das Beste aus der Natur – die frische Luft, die abgelegenen Orte, die Sternenhimmel – und ersetzt das Elend durch ein ordentliches, Kingsize-Bett, ein festes Dach über dem Kopf und manchmal sogar eine heiße Dusche oder einen Holzofen-Whirlpool. Man ist immer noch in der Natur, aber man leidet nicht darunter.
Hat dieser abgebrühte Roadwarrior also nur wegen eines familiären Notfalls seinen Schlafsack gegen Bettwäsche mit hoher Fadenzahl eingetauscht, um zu überleben?
Darauf kannst du wetten! Und hier ist, was danach passiert ist.

Möchtest du den nächsten Abschnitt schreiben, in dem du auf dem Glamping-Gelände ankommen, oder sollen wir noch ein bisschen ändern Formatierung von diesen Definitionen?

Motorradfahrer Glamping Road Trip - Schlafen im Auto

Irgendwann fragt man sich: Warum eigentlich?

Vor dieser Tour hab ich mir zum ersten Mal ernsthaft Gedanken gemacht:

Warum tue ich mir das eigentlich an?

Die offensichtliche Alternative? Fliegen.

Aber auch das ist kein Zuckerschlecken:

  • Fahrt zum Flughafen.
  • Teure Langzeitparkplätze.
  • Keine Direktflüge - das bedeutet endloses Warten am Flughafen.
  • Ich brauche jemanden, der mich am anderen Ende abholt.

Ich habe diesen Tanz schon viel zu oft gemacht. Die Freude am Reisen? Längst vorbei.

Ehrlich gesagt, hatte ich keine Lust dazu.

Der Geistesblitz

Als ich für diese Reise packte, ging ich in den Motorradschuppen.

Da war es. Sie lag direkt auf dem Boden. Meine Campingtasche. Voll gepackt, bereit, sofort loszufahren.

Wie ein Schlag in den Nacken.

Auf meinen Motorradtouren zelte ich ständig. Warum nicht auch jetzt?

Die Idee des Glamping - meine Version von Glamping - wurde geboren.

Der neue Plan

Dieses Mal bin ich zwei Tage früher losgefahren. Ohne Druck, ohne Fristen, ohne Kilometerfresserei um des Zeitplans willen.

  • 150 km Umweg, um Freunde zu besuchen? Kein Problem!
  • Gemütliche Fahrt nach Norden? Perfekt!
  • Campingausrüstung im Kofferraum? Auf jeden Fall.

Ich habe einfach die gleiche Herangehensweise wie beim Motorrad Reisen angewandt: mach die Reise zum Teil der Reise.

Motorrad-Glamping-Roadtrip - schöner Ort entlang der Straße
Das ist viel besser als der übliche Autobahnblick
Motorradfahrer-Glamping-Roadtrip - tolles lokales Essen
Oh ja, ein deutsches Grundnahrungsmittel auch auf der Straße
so viele atemberaubende Orte, das ist die Art zu reisen

Camping, so wie ich es mag

Was für ein Vergnügen war das.
  • Schlafen im Zelt. Manchmal sogar im Auto.
  • Richtiges Essen auf meinem Campingkocher zu kochen.
  • Frischen Kaffee brühen, wann und wo immer ich will.
  • Lokale Lebensmittel unterwegs kaufen, gut essen und dabei noch Geld sparen.

Es fühlte sich gut an. Einfach. Natürlich. Und viel angenehmer als die übliche Plackerei.

Warum bin ich da nicht früher drauf gekommen?

Ehrlich gesagt, weiß ich nicht, warum ich so lange gebraucht habe, um das herauszufinden.

Wenn du die Zeit hast, sollte das Reisen so sein. Die Straße wird wieder zu einem Abenteuer.

Und auf dem Rückweg? Nun, ein kleines Abenteuer wartet immer hinter der nächsten Ecke.

Ein Pint von dem schwarzen Zeug auf der Fähre
am Ende ein Glas des schwarzen Zeugs
Motorrad Glamping Roadtrip - Eine Frachtfähre nach England
vom Glamping zur Fähre
Jeder mach etwas langsamer nach einem langen und heißen Fahrtag

Mal sehen, wie ich mich fühle, wenn die Reise vorbei ist. 
Ich sitze hier in Liverpool, tippe vor mich hin und genieße meine Erinnerungen an die letzten Tage. 
Kochen und Schlafen im Zelt. Das Gesicht beim Anhalten auf der Autobahnraststätte, als ich meinen Kocher herausholte, der Geruch von heißem, frischem Kaffee.
Ein tolles Erlebniss

Camping, wenn ein Abenteuerritt durch den Autotransporter geht. Ja, ich liebe es!
Was für eine Aussicht vom Startplatz aus
Ich fühle mich immer zum Wasser hingezogen.