Motorrad-Campingküche - Gas vs. Benzin und warum das Kochen im Benzintank gewinnt
Lassen wir die Floskeln beiseite.
Wenn du mit dem Motorrad unterwegs bist und nicht nur vor einem Autohaus Kaffee schlürfst, brauchst du eine Ausrüstung, die funktioniert. Das gilt auch für deinen Kocher.
Es gibt heutzutage viele Systeme: Gas, Benzin, Multifuel, feste Brennstoffe, Holzverbrennung und sogar solarbetriebene Geräte, die deine Anhänger beeindrucken sollen. Aber wenn du wirklich unterwegs bist, meilenweit entfernt von jedem Ort, kommt es vor allem auf Zuverlässigkeit an.
Mein Setup und warum es funktioniert
Ich benutze denselben Benzinkocher seit über 25 Jahren. Er ist abgenutzt und ein bisschen verbrannt, aber er zündet immer noch. Er funktioniert einfach. Wenn die Fahrt lang und deine Geduld kurz ist, brauchst du einfache Ausrüstung, die dich nicht im Stich lässt.
Schauen wir uns das mal genauer an: Gas gegen Benzin.
Gasherde: Sauber und bequem
Gas ist die saubere Alternative. Es gibt keinen Geruch, keinen Ruß und du musst nicht vorheizen.
Vorteile von Gaskochern:
- Schnell zum Licht
- Keine unangenehmen Dämpfe
- Töpfe und Pfannen reinigen
- Wenig bis keine Wartung
Wie auch immer, Es kann schwierig sein, den richtigen Kanister zu finden, vor allem in abgelegenen Gegenden. Versuche, einen an einem Sonntag in Südspanien oder mitten in Marokko zu finden. Viel Glück!
Benzinbetriebene Öfen: Meine erste Wahl
Benzinkocher fallen unter die Kategorie "Mehrstoffkocher". Die meisten verbrennen bleifreies Benzin, Weißgas und manchmal sogar Kerosin, wenn du mutig bist.
Warum Benzin für mich gewinnt:
- Treibstoff ist immer verfügbar - zapfe einfach von deinem Fahrradtank ab
- Kein Bedarf an Ersatzgasbehältern
- Spart Platz in deinen Packtaschen
- Es ist billiger als der Kauf von Gaskanistern
Klar, es riecht. Es braucht ein bisschen Mühe, um sie anzuzünden. Manchmal hat sie einen Wutanfall. Aber nach jahrelangem Gebrauch ist mir das allemal lieber als die Suche nach Brennstoff.
Wenn Sicherheit eine Rolle spielt
2018 war Europa trocken und entflammbar. Offene Feuer und Grills waren verboten, und Festbrennstofföfen waren ein No-go. Nur Gas oder Benzin war erlaubt. Um sicher und legal zu sein, brauchst du eine Ausrüstung, die keine Risiken birgt. Benzin und Gas sind sicher, wenn sie richtig und verantwortungsvoll verwendet werden.
Auswählen, was für dich funktioniert
Wenn deine Reise feste Campingplätze, regelmäßige Versorgungsstopps und einen vorhersehbaren Zeitplan beinhaltet, ist Gas eine gute Wahl.
Aber wenn du mit leichtem Gepäck reist, oft wild zeltest und nicht weißt, wo du als Nächstes schlafen wirst, ist Benzin das bessere Werkzeug.
Es ist nicht glamourös. Es ist nicht trendy. Aber es erledigt den Job.
Schlussgedanke
Gas oder Benzin?
Für mich gewinnt das Benzin. Immer.
Es geht um Einfachheit, Praktikabilität und Unabhängigkeit. Und wenn du mitten im Nirgendwo unterwegs bist, mit deinen Gepäcktaschen als Küche und dem Wind als Gesellschaft, ist das genau das, was du brauchst.
Vergiss ein Feuerzeug nicht und packe ein paar Ersatznudeln ein.